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Was kleine und mittelgroße Fertiger beachten sollten
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Optische Inspektion

Was kleine und mittelgroße Fertiger beachten sollten

Hohe Qualität und Flexibilität müssen für EMS- und Elektronikfertiger kein Zielkonflikt sein. Eine wichtige Stellschraube ist das optimale AOI-System.

Eine AOI-Prüfung ist bei Klein- und Großserien gefordert (Bild: GÖPEL electronic GmbH)
Eine AOI-Prüfung ist bei Klein- und Großserien gefordert (Bild: GÖPEL electronic GmbH)

EMS-Dienstleister erzielen derzeit ein rekordverdächtiges Umsatzwachstum. Doch der Wettbewerbsdruck steigt. Viele Endkunden schätzen Vorteile wie hohe Flexibilität und kurze Wege. Die Fertiger stehen jedoch vor einer Herausforderung, wenn gleichzeitig auch ein hoher Qualitätsstandard eingehalten werden soll. Für die automatische optische Inspektion (AOI) werden deshalb anpassungsfähige 3D-AOI-Systeme zunehmend wichtiger. Dabei soll eine maximale Prüftiefe erreicht und gleichzeitig der Zeitaufwand gering bleiben.

Hohe Flexibilität und einfache Bedienbarkeit werden immer wichtiger (Bild: GÖPEL electronic GmbH)
Hohe Flexibilität und einfache Bedienbarkeit werden immer wichtiger (Bild: GÖPEL electronic GmbH)

AOI-Systeme sind etabliert und meistens vom Endkunden gefordert. Das bedeutet aber nicht automatisch die Umsetzung von Qualitätsversprechen. Denn oftmals ist an einem Tag noch gar nicht klar, welche Projekte am Folgetag anstehen. Aufträge mit exotischen oder unbekannten Bauteilen, größere Baugruppenserien oder Kleinstauflagen < 10 Stück sind Alltag. Bei der Auswahl eines AOI-Systems müssen deshalb viele Aspekte beachtet werden: Wird es in der Linie oder als Insel eingesetzt? Benötigt es kundenspezifische Anpassungen und kann es ggf. später nachgerüstet werden, um Kapazitäten zu erweitern etc.? Nur mit attraktiven Gesamtkosten sind die Investitionssummen dieser Systeme für viele kleinere Betriebe überhaupt erst interessant. Der Einsatz eines AOI-Systems steht und fällt dementsprechend mit der Prüfprogrammerstellung – insbesondere bei kleinsten Stückzahlen.

Es beantwortet eine zentrale Frage: Lohnt es sich, ein aufwändiges Prüfprogramm für eine 3D-Inspektion zu erstellen, wenn nur eine Handvoll Baugruppen geprüft werden soll? Denn Flexibilität hat in der Elektronikfertigung – und insbesondere in der Qualitätssicherung – einen enormen Stellenwert. Doch was bedeutet eigentlich Flexibilität? Maschinen und Prüfsysteme müssen zu jeder Zeit an die Rahmenbedingungen des Kunden und an die der Prüfaufgabe anpassbar sein. Hier ist zu beachten, dass es faktisch Inspektionsaufgaben gibt, die mit der populären 3D-AOI-Technologie nicht hinreichend geprüft werden können (z.B. J-Lead-Pins oder verdeckte Steckerleisten). An dieser Stelle hilft ein Kamerasystem, welches zusätzlichen Schrägblick anbietet. Das Vario Line · 3D von GÖPEL electronic vereint diese Technologien, um für jede Prüfaufgabe gewappnet zu sein.

Systemsoftware PILOT AOI mit MagicClick zur automatischen Prüfprogrammerstellung (Bild: GÖPEL electronic GmbH)
Systemsoftware PILOT AOI mit MagicClick zur automatischen Prüfprogrammerstellung (Bild: GÖPEL electronic GmbH)

Eine weitere Hauptfrage in der Elektronikfertigung lautet: Wie schnell ist ein AOI-System bei einem neuen Auftrag einsatzbereit? Die Software moderner Inspektionssysteme bietet hier schlaue Tools. Diese nehmen dem Bediener viel Arbeit ab, so z.B. durch automatische Prüfprogrammerstellung. In der Software PILOT AOI mit dem Tool MagicClick werden lediglich Gerber- und Bestückdaten benötigt, die dem Anwender sowieso zur Verfügung stehen. Weitere Programmierkenntnisse sind nicht nötig. Die intelligente Software lernt mit der Zeit dazu und optimiert sich selbst, denn je häufiger ein sich wiederholendes Projekt gefahren wird, desto besser sind die Parameter angepasst. Im Ergebnis lässt sich langfristig eine Zeitersparnis von bis zu 80% für Erstellung und Optimierung der Prüfprogramme feststellen.

Der einfache Umgang und die enormen Zeiteinsparungen lassen auch kleinere Elektronikfertiger also viel flexibler das 3D-AOI einsetzen und steigern zugleich den Gesamtdurchsatz. Dies wiederum spiegelt sich für den Endkunden im Endpreis und bei der Lieferqualität wider.

„Elektronik-Hersteller wissen heute oft nicht, welche Aufträge morgen kommen. Daher werden flexible Inspektionssysteme mit einfachster Bedienbarkeit immer wichtiger.“

Matthias Müller, Public Relations, GÖPEL electronic GmbH

Weiterführende Links

www.goepel.com

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