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Product Compliance: Ärger vermeiden
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Product Compliance

Ärger vermeiden

Product Compliance in globalen Märkten ist komplex und Mängel in diesem Bereich können schnell teuer werden. Mit den richtigen Partnern lässt sich hier viel Ärger vermeiden.

Wer sich als Produktverantwortlicher noch nicht mit elektromagnetischer Verträglichkeit, Produktsicherheit, klimatischem Verhalten, mechanischer Stabilität, Akustik, Wireless und Ökologie auseinandergesetzt hat, der sollte dies tunlichst nachholen. Denn diese Aspekte sind nur die am weitest verbreiteten Product Compliance-Inhalte in der Informations- und Kommunikationstechnologie – jedoch bei Weitem noch nicht alle, die es gibt.
Ein Produktverantwortlicher muss in jedem Fall sicherstellen, dass die gefertigten Produkte den technischen Marktzugangsvoraussetzungen (Normen und Standards) der Zielmärkte entsprechen. Dafür wird in der Regel ein Sample-Produkt mit Serienstand nach verschiedenen, dem geplanten Einsatz des Produktes zugehörigen Normen getestet und bewertet. In vielen Fällen sind Testberichte eines akkreditierten Labors oder Testhauses nötig. Erst mit diesen Berichten kann dann die erforderliche Zertifizierung oder Herstellerselbsterklärung erfolgen. Für die Region Europa ist für bestimmte Produkte z.B. die CE-Erklärung als Herstellerselbsterklärung gefordert. Für andere Regionen oder bestimmte Produktkategorien gelten z.T. andere Regeln und die Reports müssen nochmals von bestimmten Testhäusern oder staatlich zugelassenen Stellen des jeweiligen Landes erbracht werden. Erst auf Basis dieser zugelassenen Testberichte können dann Zertifikate ausgestellt werden, die wiederum dem jeweiligen Produkt den Zugang zum Zielmarkt erlauben.

Zwar verfügt nicht jeder Hersteller oder EMS-Dienstleister über ein eigenes, geschweige denn akkreditiertes Testlabor, doch kennt sich dieser mit den Product-Compliance-Richtlinien der geforderten Produktkategorie in der Regel aus und kann so vor Schaden bewahren. Der Product-Owner kann zwar die Verantwortung nicht an den EMS-Dienstleister abtreten, aber er kann dessen Erfahrungen und Verbindungen in Form von Beratungs- oder Test- und Zulassungsservices nutzen.

Die Praxis hat gezeigt: Es lohnt sich durchaus, solche Services zu nutzen, denn bei Verstößen gegen die Product Compliance sind – je nach Beurteilung der Schwere – empfindliche Strafen zu erwarten. Die Vorteile einer Zusammenarbeit mit einem geeigneten EMS-Partner rechnen sich dagegen über die Product Compliance hinaus durch größere Flexibilität in der Produktion, Kostenersparnisse durch gute Einkaufskonditionen, kompetente Beratung entlang des gesamten Lebenszyklus und eben auch Unterstützung bei der Prüfung und Zulassung der Produkte.

„Marktreife ist nicht allein durch Funktionalität zu erbringen, sondern eben ganz wesentlich auch durch die Sicherstellung der Product Compliance für die entsprechenden Zielmärkte.“

Raimund Landsbeck, Fujitsu

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