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Start-ups: Das geht schneller!
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Start-ups

Das geht schneller!

Häufig gehört, doch in klassischen Unternehmensstrukturen oft nicht so einfach umzusetzen. Start-ups sind beweglicher und bieten deshalb hohes Kooperationspotenzial für Elektronikhersteller – nicht nur, wenn es schneller gehen muss.

Die Welt der Industrie dreht sich dank der Errungenschaften der Digitalisierung immer schneller. Dadurch entwickeln sich hohe Erwartungen, neue Innovationen zu präsentieren – vor allem in den Hightech-Industrien, wie z. B. der Elektronikfertigung. Komplexere Produkte und große Produktvielfalt, eine immer geringer werdende Produktlebensdauer und hohe Qualitätserwartungen, beeinflusst durch zunehmend straffere und komplexere Rahmenbedingungen, sind nur einige der Herausforderungen, die Elektronikhersteller meistern müssen.

Die Bewältigung dieser Ansprüche benötigt vor allem auch im Bereich der Fertigung, also im Maschinenbau, neue innovative Technologien und Geschäftsmodelle - und das in immer kürzeren Abständen. Vor diesem Hintergrund werden Start-ups derzeit und auch zukünftig immer interessanter für die Investitionsgüter-Industrie, insbesondere für den Elektronikmaschinenbau. Denn anders als etablierte Unternehmen wachsen Start-ups mit Trendthemen, können kreativer und unbefangener ausprobieren und sind damit häufig schneller mit neuen Produkten am Markt.

Wer kann mit wem zusammenarbeiten? – VDMA Startup-Machine schafft Verbindungen,… (Bild: VDMA)
Wer kann mit wem zusammenarbeiten? – VDMA Startup-Machine schafft Verbindungen,… (Bild: VDMA)

Vor allem Start-ups aus den Bereichen industrielles Internet der Dinge, künstliche Intelligenz, Instandhaltung, generative Fertigungsmethoden und Cybersicherheit haben das Potenzial, in Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen den Maschinenbau nachhaltig zu verändern.

Dieses Potenzial hat auch der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) erkannt und deshalb letztes Jahr die VDMA Startup-Machine gegründet: eine neue Gruppierung, die Start-up-Firmen und Maschinenbaubetriebe zusammenbringen und bei gemeinsamen Projekten unterstützen soll.  

… u.a. beim Startup Live Industrie 4.0 & Smart Factory (Bild: Startup live)
… u.a. beim Startup Live Industrie 4.0 & Smart Factory (Bild: Startup live)

Damit werden zuerst die zahlreichen Start-up- Aktivitäten, die der VDMA bereits in der Vergangenheit in den einzelnen Fachbereichen (u.a. im Fachverband Electronics, Micro and Nano Technologies) und Querschnittsabteilungen angeboten hat, leichter zugänglich.

Darüber hinaus dient dieser Ansatz auch als Inkubator für Neues.  Ziel ist es, mit einem Start-up-Radar einen umfassenden Überblick über die Maschinenbau-relevanten Player der Szene und deren Produkte zu schaffen und mit neuen Kooperationskonzepten und Veranstaltungsformaten sowie durch neue Arbeitsweisen und neue Methoden, wie z.B. Hackathons, Speed-Dating, Design Thinking, Fab Labs oder Digital Innovation Journeys, ausgewählte Start-ups mit Maschinenbauern zusammenzubringen.

„Startups haben das Potenzial, zusammen mit etablierten Unternehmen die Fertigung grundlegend zu verändern.“

Daniel Müller, VDMA Electronics, Micro and Nano Technologies

Weiterführende Links

Mehr zur VDMA Startup-Machine

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